Uta Zeuge-Buberl - Unsere neue Vikarin stellt sich vor!

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Uta Zeuge-Buberl - Unsere neue Vikarin stellt sich vor!

Liebe Gemeinde,

eines Tages Pfarrerin zu sein, war lange Zeit etwas, das ich mir nicht vorstellen konnte. Nach meinem Theologiestudium hat es einige Jahre gedauert, bis mir bewusst wurde, dass die Ausbildung zur Pfarrerin ein ganz wichtiger Schritt in meinem Leben ist, den ich bisher noch nicht zu gehen wagte. Umso mehr freue ich mich, dass ich ab September für zwei Jahre in Ihrer und Eurer Gemeinde als Vikarin tätig sein darf.

Ich freue mich auf das Ausprobieren und Lernen, auf die Gespräche und Begegnungen, auf das Kennenlernen der vielen Angebote in Ihrer und Eurer lebendigen Pfarrgemeinde sowie auf den Austausch und die Reflexion mit Anne Tikkanen-Lippl als meiner Lehrpfarrerin.

Ich komme ursprünglich aus Cottbus in Deutschland und lebe mit meinem Mann und unseren mittlerweile drei Kindern schon seit 14 Jahren in Österreich. Nach meiner Promotion habe ich viele Jahre im Integrationsbereich gearbeitet und war zuletzt über fünf Jahre bei der Diakonie tätig. In all den Jahren auf beruflichen „Nebenwegen“ nach dem Theologiestudium habe ich mir häufig jene Projekte ausgesucht, die mich inhaltlich und sozusagen auch geistlich erfüllt haben: sei es der Kurs über religiöse Vielfalt in Österreich für Geflüchtete, Fortbildungen zur Geschichte der Diakonie und ihren theologischen Leitgedanken oder ein Andachtsformat für Diakonie-Mitarbeiter*innen.

Ich beschäftige mich sehr gern und viel mit unterschiedlichen Themen rund um Theologie und Gesellschaft, und mich fasziniert die Bibel immer wieder aufs Neue, weil sie für mich die Beziehung zwischen Gott und den Menschen mit ihren Höhen und Tiefen so wunderbar darstellt.

Seit meinem Auslandsstudienjahr im Libanon bin ich der Region des Mittleren Ostens und ihren Menschen sehr verbunden. Ich engagiere mich unter anderem im Beirat des „Studiums im Mittleren Osten“ an der Theologischen Hochschule in Beirut und unterstütze Spendenaktionen für die sozial-diakonische Arbeit evangelischer Pfarrgemeinden im Libanon.

Dass Ihnen und Euch die Gemeindediakonie ein Herzensanliegen ist, freut mich ganz besonders, denn die Diakonie ist auch für mich persönlich ein sehr wichtiges Handlungsfeld in der Kirche. Somit bin ich schon sehr gespannt – und natürlich auch ein wenig aufgeregt – auf die kommenden zwei Jahre, in denen ich Teil Ihrer und Eurer Pfarrgemeinde werden darf.

Ich bedanke mich schon jetzt für das herzliche Willkommenheißen im Familiengottesdienst im April und in der Presbyteriumssitzung im Mai und freue mich, noch mehr Gemeindemitglieder und ehrenamtlich Engagierte in den Gottesdiensten und zu verschiedenen Anlässen näher kennenzulernen.

Bis bald,

Ihre und Eure Uta Zeuge-Buberl

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